Ein "Erinnerungsalbum" gestalten

Nach einem Verlust kann das Gefühl der Angst aufkommen, Erinnerungen an den Verstorbenen irgendwann zu verlieren.
Ein hilfreicher Teil einer aktiven Trauerverarbeitung kann sein, ein Erinnerungsalbum zu gestalten.
Anhand eines Beispiels möchte ich hier aufzeigen, was es für Ideen und Möglichkeiten der Gestaltung gibt.
Ich zeige hier nur Ausschnitte aus dem Erinnerungsalbum einer Klientin, aus Datenschutzgründen.






Benötigt wird ein Fotoalbum, ganz nach dem persönlichen Geschmack.



Man kann die Seiten bemalen, beschriften oder
Textkarten, die einem gefallen, einkleben.
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Hier wurden Fotografien eingefügt von der Grabstelle.
Wenn man selbst nicht die Kraft hat, Fotos zu machen, übernimmt in der Regel der Bestatter dies, wenn man den Wunsch hat.


Geschriebene Texte

Geschriebene Texte

Auch Kondolenzkarten finden hier ihren Platz.

In eingeklebte, offene Briefumschläge können Briefe an den geliebten Menschen eingefügt werden.
In diesem Fall sind es Briefe der Enkel an den Großvater, die sie nach dem Tod an ihn geschrieben haben.
Man kann auch selbst Briefe schreiben, oft tut diese Art der Kommunikation mit dem Verstorbenen gut.


Bilder vom Haustier des Verstorbenen und den Lieblingsblumen.

Man kann für so ein Album viele Fotos vom Verstorbenen zusammensuchen, die einem vielleicht sehr viel bedeuten oder einen an besondere gemeinsam erlebte Ereignisse erinnern.



Man hat nach Fertigstellung des Erinnerungsalbums immer und jederzeit die Möglichkeit, sich aktiv mit seinen Erinnerungen zu beschäftigen. Die man dann nicht nur im Herzen trägt, sondern auch ganz plastisch vor Augen hat.



www.herzensverbindung.de

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